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Besuche seit 2012

Campact nicht mehr gemeinnützig

Der Brief des Berliner Finanzamtes für Körperschaften hat es in sich: Campact verliert den Status als gemeinnützige Organisation. Die Entscheidung ist eine Folge des Attac-Urteils des Bundesfinanzhofes. Zur Lage schreibt Felix Kolb, Campact-Vorstand Anfang des Jahres entzog der Bundesfinanzhof (BFH) dem Verein Attac die Gemeinnützigkeit. Ein Grundsatzurteil mit „toxischer Wirkung“ für die gesamte Zivilgesellschaft, schrieb damals der Journalist Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung.[1] Was er meinte: Das Urteil macht es möglich, politisch aktive Vereine finanziell trockenzulegen. Jetzt hat es uns tatsächlich getroffen: Campact verliert seinen Status als gemeinnützige Organisation. Politisches Engagement fördern, politische Beteiligung organisieren – das sei nicht gemeinnützig. Besonders erfreut sind nun einige AfD- und Unions-Politiker*innen, die gegen unsere Gemeinnützigkeit gewettert haben.[2,3] Wenn wir Großdemos gegen TTIP, CETA oder Glyphosat starteten, wurden wir als „intransparente Protestfirma“ [4] oder „linke Lobbytruppe“ [5] beschimpft. Klar: Campact macht ihnen Angst. Zu oft haben wir bewiesen, dass eine starke Bürgerbewegung für sie und ihre Interessen gefährlich ist. Aktuell sieht man das an ihren Reaktionen auf die riesigen Klimaproteste, die wir zusammen mit den Schüler*innen von Fridays for Future und etlichen Umweltverbänden organisierten. Der Verlust des Gemeinnützigkeitsstatus ist für Campact eine Bürde. Wir müssen Steuern nachzahlen – und es kommen weitere Mehrkosten auf uns zu. Das summiert sich auf Hunderttausende Euro. Und wir wissen nicht: Werden unsere Spendeneinnahmen zurückgehen, weil wir dauerhaft keine Spendenquittungen mehr ausstellen dürfen? Soweit der Text von Campact. Wir von Attac-COE unterstützen Campact. Unsere Kritik gilt Bundesfinanzminister Scholz (SPD), der sich zum Helfer von Gegnern von linken, politischen Organisationen macht. Eines Sozialdemokraten einfach nicht würdig. Joachim F. Gogoll

Professor Dr. Bontrup kommt nach Senden

 

Am 7.11.2019 hält Professor Bontrup einen Vortrag zum Thema:

„Die Schere zwische Arm und Reich wächst – Ursachen und wie man das ändern kann“

mit anschließender Diskussion

Ort: Senden – Gaststätte Niemeyer – Herrenstraße 4 – 48308 Senden, Beginn: 19.30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Attac-COE und Agenda21Senden

 

„Die neue Seidernstraße“ – Chinas ökonomische und militärische Wege zur Supermacht

Im Rahmen der Reihe „ Ist die jetzige Wirtschaftspolitik alternativlos“ veranstaltete die Gruppe Agenda21Senden einen Vortrag zum Thema „die neue Seidenstraße“ im Kukis in Senden. Der Vortrag des Ökonomen Joachim F. Gogoll war der zweite zu dem Thema. Im Sommer 2019 wurde nach dem ersten Vortrag zum gleichen Thema von den damaligen Zuhörern ein weiterer ergänzender Vortrag zu diesem Thema gewünscht. Schwerpunkt die Auswirkungen des Geldsegens am Beispiel einzelner Länder dargestellt. Die „ neue Seidenstraße“ behandelt Chinas Weg zur ökonomischen und militärischen Macht. Ihren Namen hat sie von der Seidenstraße über die schon zu Zeiten Marco Polos im 12. Jahrhundert Waren von China über Mittel- und Nahost bis nach Europa gelangten.
Das heutige chinesische Programm „die neue Seidenstraße“ hat allerdings kaum noch was mit der damaligen Seidenstraße zu tun. Seit 2014 hat China in einzelnen Ländern Afrikas , Asiens und Europa durch Kredite im Wert von insgesamt 111 Mrd Dollar Geld investiert, um Bauprojekte vor Ort zu realisieren. Die Länder mussten sich bereit erklären, dass die Bauvorhaben durch chinesische Firmen und Ingenieure vorgenommen werden sollten. Gelockt wurden die Empfängerländer auch mit der Zusage Chinas, vor Ort heimische Arbeitskräfte einzustellen. In diesen Ländern, die weitgehend Entwicklungsländer sind, war das eine erfreuliche und verlockende Aussicht, die aber nicht immer eingehalten wurde, da häufig qualifizierte Arbeitskräfte vor Ort nicht zu finden waren. In insgesamt 67 Ländern, die an dem Infrastrukturprogramm teilnehmen, wurden, soweit bekannt, ca. 200000 Arbeitsplätze geschaffen.
Gleichzeitig sichert sich China die Zugriffe auf Bodenschätze und Häfen in den jeweiligen finanziell unterstützten Ländern. Häfen wie Piräus und hunderte weitere gehören schon heute mehrheitlich chinesischen Unternehmen. Der Duisburger Hafen steht ebenfalls auf der Interessenliste der chinesischen Regierung.
Dass diese Investitionen nicht nur zum Vorteil der Länder dienen, wurde deutlich, als China in Dschibuti, einem der ärmsten Länder der Welt am Horn von Afrika , mit Erlaubnis der dschibutischen Regierung vor Ort einen militärischen Stützpunkt für die chinesiache Volksarmee zu erbauen. Bis heute ist es außerhalb Chinas der erste und einzige Stützpunkt. China betreibt seit vielen Jahren eine extreme Aufrüstung seiner Armee und ist bestrebt, militärisch in einigen Jahren mit den US-Streitkräften auf gleicher Augenhöhe zu sein . Ökonomie als Voraussetzung für eine militärische Option. China praktiziert jetzt genau das gleiche Prinzip, wie die USA und Russland heute schon. Ökonomen gehen davon aus, dass China bis 2049 sein Ziel, die größte Supermacht, ökonomisch und auch militärisch zu werden, auch erreichen wird. Die chinesische Regierung hat es jedenfall in ihrem Seidenstraßenprogramm so geplant.

Die neue Seidenstraße – Vortrag in Senden

Am 16.10. hält Joachim F. Gogoll, Ökonom einen Vortrag über die neue Seidenstraße Teil 2. Beginn 19.30, im Kukis, Grüner Grund 5, Senden. Der Eintritt ist frei.

Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen!

Keine Frage: die Wahlbeteiligung war höher, die Populisten von rechts sind in ihre Schranken gewiesen worden, zumindest in Deutschland. Dennoch ist das Ergebnis für die SPD ein Desaster, wenn auch erwartet. Die Grünen haben zu Recht einen Höhenflug. Wen wundert es angesichts der dramatischen Klimaveränderung. Seit 20 Jahren bin ich unterwegs und rede mir den Mund fusselig, dass es dringend eine alternative ressourcenschonende Ökonomie geben muss, um eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes zu erreichen und unsere Umwelt dadurch ebenfalls zu retten. Meine Warnungen, so etwas rechtzeitig zu tun, solange wir das noch in der Hand haben, sind regelmäßig von vielen in den Wind geschlagen worden. Wir rasen durch neoliberale Verblendung angetrieben immer noch auf die Wand zu und müssen erkennen, dass es mittlerweile zu spät ist, ohne persönliche Blessuren aus dem Desaster herauszukommen. Jetzt werden notwendige Einschnitte notwendig, die den meisten Menschen nicht passen werden, weil sie uns dazu zwingen, unseren Lebensstandard zu senken. Aber vermutlich wird sich in den Köpfen vieler Sozialdemokraten, CDUlern und FDP-Anhängern nichts bewegen. Das Ergebnis könnte das Absinken der 3 Parteien bis in die Bedeutungslosigkeit sein. Das aber kann auch das Ende unserer bisherigen Staatsform, der Demokratie sein, weil eine solche Schrottökonomie, wie wir sie heute in den hochentwickelten Industriestaaten haben , zwar effizient aber nicht sozial und umweltfreundlich ist und vor allen Dingen demokratiezerstörend.

Wie ändern? Ideen habe ich, allein mir fehlt die Möglichkeit das schneller zu verbreiten. Also müssen wir weitermachen in der Hoffnung, die unglaubliche Dummheit der neoliberalen Ökonomen und anderer Schwätzer einzugrenzen. Sisyphus lässt grüßen.

Joachim F. Gogoll

Was wäre wenn 90% zur Wahl gegangen wären?

Aber zumindest war es ein Erfolg , dass trotz des geringen Interesses für Europa immerhin 59 % Wahlbeteiligung in Deutschland war. Das hat geholfen, die Europa-Gegner nicht noch stärker werden zu lassen.

EU Infostand in Senden

Gestern waren wir in Senden mit unserem Stand und haben über die Wichtigkeit der EU-Wahl informiert. Wir haben mit fats einem halben Hundert Bürgern gesprochen. Es ging uns darum, dass sie wählen gehen und gleichzeitig haben wir unseren Flyer „EU – heute und morgen“ verteilt. Es gab sehr interessante Diskussionen, gerade mit denen, die sehr skeptisch zur EU stehen. Wir haben versucht , sie von den Vorteilen der EU zu überzeugen und sind ganz besonders auf die Flüchtlingsfrage eingegangen, denn diese war für viele sehr wichtig. Einige Vorurteile konnten wir durch unsere Argumente für Europa beseitigen. Wichtig war für uns noch am Ende jeden Gespräches zu sagen: gehen Sie bitte wählen – aber nicht die AfD und andere rechtsradikale und rassistische Parteien. Die Reaktion war durchweg: natürlich keine Rechts-Populisten. Und das war erfreulich.

Joachim F. Gogoll

 

EU heute und morgen – ein Flyer zur EU-Wahl

Wir von Attac-COE haben rechtzeitig zur EU-Wahl einen Flyer erstellt, in dem wir unsere Utopie für ein zukünftiges Europa der Gemeinschaft aufzeigen. Wir werden diese 12-seitige Bröschure auf unseren Infoständen verteilen.

 

Campact nicht mehr gemeinnützig

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Professor Dr. Bontrup kommt nach Senden

  Am 7.11.2019 hält Professor Bontrup einen Vortrag zum Thema: "Die Schere zwische Arm und Reich wächst - Ursachen und wie man das ändern kann" mit anschließender Diskussion Ort: Senden - Gaststätte Niemeyer - Herrenstraße 4 - 48308 Senden, Beginn: 19.30 Uhr Der...

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Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen!

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EU Infostand in Senden

Gestern waren wir in Senden mit unserem Stand und haben über die Wichtigkeit der EU-Wahl informiert. Wir haben mit fats einem halben Hundert Bürgern gesprochen. Es ging uns darum, dass sie wählen gehen und gleichzeitig haben wir unseren Flyer "EU - heute und morgen"...

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EU heute und morgen – ein Flyer zur EU-Wahl

Wir von Attac-COE haben rechtzeitig zur EU-Wahl einen Flyer erstellt, in dem wir unsere Utopie für ein zukünftiges Europa der Gemeinschaft aufzeigen. Wir werden diese 12-seitige Bröschure auf unseren Infoständen verteilen.  

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